Das Kolumbarium Josefkirche öffnete seine Türen
Premiere war am 10. Juli 2011 anlässlich des 40. Geburtstags der Maus aus der „Sendung mit der Maus“. Seitdem öffnen sich jedes Jahr, mittlerweile immer am 3. Oktober, überall in Deutschland Türen für die MausFans, hinter denen sich etwas Interessantes verbirgt und die sonst verschlossen sind. Dabei gestalten große und kleine Unternehmen, Initiativen, Schulen, Krankenhäuser, Rathäuser, Vereine, handwerkliche Betriebe, wissenschaftliche Institute und viele mehr für Kinder und Familien einen spannenden Tag. In diesem Jahr hat auch das Kolumbarium Josefkirche, eine von 950 Türen (absoluter Rekord!) unter dem Motto „Kleine Wunder“, ihre Türen geöffnet.
Über 50 Kinder ab Kindergartenalter haben gemeinsam mit ihren Eltern einen ereignisreichen Nachmittag verlebt. Eine Maus-Entdeckertour führte Kinder und Eltern durch die Kirche. Dabei konnte man u.a. den Sternenhimmel in einem der Kirchenfenster entdecken, erste Schritte als Zimmermann machen und Nägel in einen Balken klopfen, das Geheimzeichen der ersten Christen, den Fisch, entdecken und „Fische angeln“. Für jede erledigte Aufgabe gab es Sticker zum Aufkleben. Auch das Kolumbarium mit seinen Höfen, die nach biblischen Orten, benannt sind, lud zu kleinen Mitmachaktionen ein: In Gethsemane konnte man sich u.a. eine Urne und ein
Urnenfach genauer ansehen. Im Hof „Kafar
naum“ die Geschichte von der Heilung des Gelähmten lesen und sich um ein „krankes Kuscheltier“ kümmern. Mit dem Titellied aus der Sendung mit der Maus wurden die Gäste zur Orgelführung eingeladen und durften auch „hinter die Kulissen“ schauen, in Messdienergewänder schlüpfen und die Glocken läuten. Steine bemalen, ein „Kirchenfenster“ aus Glasscherben, Mosaikbilder gestalten und Blumenzwiebeln verstecken luden zum Mitmachen ein.
Mit Unterstützung durch das „SPES VIVA Trauerland“ und einem engagierten Team hat der Türöffnertag großen Spaß gemacht. Vielleicht gelingt ja auch das „kleine Wunder“ und im Frühjahr blühen Narzissen, Schneeglöckchen und Krokusse unter den Obstbäumen vor der Josefkirche.
