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Kirchenbau

Die Kirche wurde nach dem Entwurf der Architekten Hans Ostermann und Bernt Doste, beide aus Münster, von der hiesigen Baufirma Karl Baringhaus errichtet. Um dem Leitgedanken „Das Zelt Gottes unter den Menschen“ zu entsprechen, wurde ein fünfeckiger Baukörper gewählt. Der ebenfalls fünfeckige, 33,5 m hohe Kirchturm schließt durch den einstöckigen Verbindungsbau an die Kirche an. Der Baukörper ist von Südwesten nach Nordosten ausgerichtet. Da der Priester in der neuen Liturgieform die Messe der Gemeinde zugewandt zelebriert, schaut er dabei wie bisher gen Osten. Der Eintritt in die Kirche erfolgt durch die mit Bronze beschlagenen Türen im Norden und Süden des Verbindungsbaues. Die Türgriffe sind in Fischform ausgestaltet. Der Fisch wird als Erkennungszeichen der frühen Christen gesehen.

Der Innenraum der Kirche bietet für 500 Gläubige Platz. Durch die fünfeckige Ausgestaltung und das in fünf Feldern nach oben ausgeprägte Dach, welches mit Fichtenholz ausgeschlagen ist, wird der Gedanke des Zeltes unterstützt. Die Bänke sind auf den Altar ausgerichtet, so wird die vor dem zweiten Vatikanischen Konzil vorhandene Trennung zwischen dem den Gottesdienst abhaltenden Priester und der Gemeinde aufgehoben. Eine Kommunionbank fehlt in der Kirche, da auch diese optisch als Schranke gesehen werden.

Die Kirchenfenster wurden von dem Künstler Rolf Krüger aus Ohrbeck entworfen und in der Glaswerkstatt Wilhelm Derix in Düsseldorf erstellt.

Die Gestaltung in klaren Beton-strukturen erlaubt von außen, auch bei unbeleuchteten Fenstern, das Thema des Fensters zu erkennen. Von innen lassen die klaren Glaselemente die Fenster intensiv erstrahlen. Umrahmt werden die Fenstermotive von geometrischen Elementen.

Fenster Josefkirche_Fenster_innen

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